Was sich geändert hat
Vom 9. bis 12. September nahm Li Hongzhong, Mitglied des Politbüros der Kommunistischen Partei Chinas und stellvertretender Vorsitzender des Ständigen Ausschusses des Nationalen Volkskongresses, an der Eröffnung des siebten chinesisch-russischen Industrieforums für kleine und mittlere Unternehmen in Moskau teil und hielt eine Rede, wie aus einem von China News Service veröffentlichten Bericht der Xinhua hervorgeht.
Li, der den chinesischen Vorsitz im chinesisch-russischen Komitee für Freundschaft, Frieden und Entwicklung innehat, traf außerdem Valentina Matwijenko, die Vorsitzende des Föderationsrates der Russischen Föderation, Iwan Melnikow, den ersten stellvertretenden Vorsitzenden der Staatsduma, sowie Boris Titow, den russischen Vorsitzenden des Komitees. Zudem besuchte er die Oblast Irkutsk.
Warum das wichtig ist
Das Programm verband ein Industrie- und Wirtschaftsforum mit Treffen mit führenden russischen Parlamentsvertretern sowie einem Besuch in einer russischen Region. Das deutet darauf hin, dass China und Russland ihre Beziehungen sowohl über kleine und mittlere Unternehmen als auch durch politische Kontakte auf zentraler Ebene und regionale Zusammenarbeit aufrechterhalten wollen.
In dem Bericht wurde weder ein Geschäft noch eine Investitionssumme oder ein konkretes Projekt angekündigt. Die wirtschaftliche Bedeutung hängt daher davon ab, ob aus dem Forum und dem Regionalbesuch konkrete Kooperationen zwischen Unternehmen oder lokalen Behörden hervorgehen.
Worauf als Nächstes zu achten ist
Der deutlichste Beleg für eine Umsetzung wären Ankündigungen branchenspezifischer Projekte, von Geschäftsvereinbarungen oder von Kooperationen mit Beteiligung der Oblast Irkutsk. Solange solche Ankündigungen ausbleiben, beschränkt sich das bisher Berichtete auf hochrangige politische und wirtschaftliche Kontakte; ein konkretes Geschäft wurde nicht offengelegt.
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