Was sich geändert hat
Das 13. Pekinger Orientierungs- und Austauschcamp für Studierende aus Peking und Hongkong ging am 13. September in Peking zu Ende und brachte mehr als 100 Studierende aus Hongkong, Macau und Taiwan zusammen. Von 203 Bewerberinnen und Bewerbern wurden 138 ausgewählt; mehr als 80 % waren Studienanfängerinnen und -anfänger von 24 Pekinger Hochschulen, darunter der Peking-Universität, der Renmin-Universität China und dem Beijing Institute of Technology. Studierende aus Hongkong stellten rund 89 % der Teilnehmenden, während jene aus Macau und Taiwan jeweils etwa 5 % ausmachten. 中新网
Veranstaltet wurde das Camp von der Overseas Friendship Association des Pekinger Bezirks Haidian, der Federation of Returned Overseas Chinese des Bezirks Haidian und der Hong Kong Professionals (Beijing) Association, unterstützt von mehreren Regierungs- und Jugendorganisationen. Nach Angaben der Veranstalter wurde das Programm, das ursprünglich auf Studierende aus Peking und Hongkong ausgerichtet war, auf Teilnehmende aus allen vier Regionen ausgeweitet.
Die Studienanfängerin Zhou Lijing aus Hongkong sagte, sie habe Studierende aus ganz China kennenlernen und mehr über Peking erfahren wollen. Die Studienanfängerin Liu Yuqing aus Macau sagte, Mitbewohnerinnen und Mitbewohner sowie ältere Studierende hätten ihr geholfen, die Angst nach dem Wegzug von zu Hause für ihr Studium an der Communication University of China zu überwinden. 中新网
Warum das wichtig ist
Das Camp soll den Übergang an die Universität in ein früh entstehendes regionsübergreifendes Netzwerk verwandeln. Verantwortliche in Haidian riefen die Studierenden dazu auf, als Brücken für weitere Kontakte zu wirken. Das Pekinger Büro der Regierung Hongkongs ermutigte sie, Pekings kulturelle und technologische Ressourcen zu nutzen, die Vergangenheit und Entwicklungspläne des Landes zu verstehen und ihre persönlichen Ziele mit der nationalen Entwicklung zu verbinden. 中新网
Sein langfristiger Wert wird davon abhängen, was nach der Abschlussfeier folgt. Fortgesetzte Kontakte durch Lehrveranstaltungen, Praktika und Aktivitäten auf dem Campus könnten die Beziehungen zu einer praktischen Quelle für Informationen, Unterstützung und Chancen machen. Endet das Engagement mit dem Camp, dürfte seine Wirkung eher symbolisch als dauerhaft bleiben.
Worauf als Nächstes zu achten ist
Es wird darauf ankommen, ob die Veranstalter den Austausch nach dem Camp 2026 fortführen, insbesondere durch Praktika, akademische Aktivitäten und weitere Programme in Peking. Auch die Teilnahme von Studienanfängerinnen und -anfängern macht die weitere Begleitung wichtig: Früh geknüpfte Beziehungen könnten beeinflussen, wie gut sich Studierende aus Hongkong, Macau und Taiwan in das Universitätsleben integrieren und regionsübergreifende Kontakte aufrechterhalten.
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