Was sich geändert hat
Der chinesische Präsident Xi Jinping hat während der ersten Phase des 18. Gipfeltreffens der Staats- und Regierungschefs der BRICS am 12. September in Neu-Delhi dazu aufgerufen, die Zusammenarbeit der Gruppe in ein drittes „goldenes Jahrzehnt“ zu führen, wie der China News Service berichtete. In seiner Rede mit dem Titel „Die Verantwortung unserer Zeit übernehmen und danach streben, eine Vorreiterkraft zu sein“ stellte er eine fortgesetzte und vertiefte Zusammenarbeit als Chinas Kurs für die Gruppe dar.
Der Bericht nannte weder ein neues Abkommen noch ein Finanzierungspaket oder eine konkrete Initiative.
Warum das wichtig ist
Die Formulierung signalisiert, dass Peking die BRICS als dauerhaftes und zunehmend wichtiges Kooperationsformat verstanden wissen will, und nicht lediglich als Forum für regelmäßige Gipfeltreffen. Sollten andere Mitglieder diese Einordnung unterstützen, könnten künftige Gespräche gemeinsame politische und wirtschaftliche Prioritäten stärker in den Mittelpunkt rücken. Dies ist weiterhin ein möglicher Ausgang, nicht ein durch die Rede belegtes Ergebnis.
Worauf als Nächstes zu achten ist
Entscheidend wird sein, ob aus den folgenden BRICS-Gesprächen konkrete Initiativen, Vereinbarungen oder Umsetzungspläne hervorgehen. Die unmittelbare Bedeutung liegt in der strategischen Richtung, für die Xi eintrat; der Bericht nennt keine konkreten Maßnahmen, die das vorgeschlagene dritte „goldene Jahrzehnt“ ausgestalten würden.
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